Quelle: www.move-online.de [18.08.2009]
"Sachsen hat den Geo-Informationsbedart des Freistaats analysiert. Die daraus abgeleiteten Empfehlungen sollen in den Aufbau der Geodaten-Infrastruktur (GDI) des Landes einfließen."
"Das Angebot an und die Nutzung von Geodaten im Freistaat Sachsen hat der Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen (GeoSN) im Rahmen der gdi.initiative.sachsen untersucht. Nach Angaben des Staatsbetriebs wurde dazu im Herbst vergangenen Jahres eine Online-Befragung unter Anbietern und potenziellen Nutzern von Geodaten durchgeführt. Die Auswertung der Umfrage deute auf ein großes Optimierungspotenzial hin. Dieses betreffe sowohl die Bereitstellung von Geo-Informationen durch die öffentliche Verwaltung als auch deren Einbindung in die Anwendungen der Nutzer. Die aus dem Projektbericht zur Analyse des Geo-Informationsbedarfes im Freistaat Sachsen abgeleiteten Empfehlungen will das Land beim Aufbau einer Geodaten-Infrastruktur (GDI) berücksichtigen. (bs)“
In dem Projektbericht wird der Geodatenbedarf in den sächsischen Kommunen und Verwaltungen analysiert. Dabei sind während einer webbasierten Befragung 2260 Mitarbeiter z.B. aus staatlichen Behörden, Gemeinden, Städten, Landkreisen, Unternehmen aus den verschiedensten Branchen, darunter Ver- und Entsorgungsunternehmen,
Ingenieurbüros, wissenschaftliche Einrichtungen sowie Verbänden zum Geodatenbedarf befragt worden.
Dabei konnten sich die am Projekt beteiligten Adressaten zu vielerlei Themen äußern und Stellung beziehen. So unter anderem zu den bisher verwendeten Geodaten, der Nutzung von Geoportalen, der Einbindung von Geodaten im Arbeitsprozess etc..
Auch die zukünftigen Erwartungen und Wünsche sind nachgefragt worden. Da geht es um die Erweiterung des Angebots an Geodaten aus dem Bereich der Ver- und Entsorgung, ÖPNV-Streckennetze, geothermische und klimatische Fachdaten, Radwegenetze und POI`s. Zu einer der vielen Anregungen zählt der Wunsch, auf die Daten verschiedener Einrichtungen webbasiert zugreifen zu können. Das Gros der Daten sollte künftig als OGC-WFS bereit gestellt werden. WMS hat sich inzwischen durchgesetzt aber WFS in der praktischen Anwendung noch nicht.
Aus der Befragung sind folgende Empfehlungen abgeleitet worden:
- Verbesserung des Bekanntheitsgrades des Geodatenangebotes
- Verbesserung der Möglichkeit zur Recherche nach Geodatenangeboten
- Aufzeigen der Verwendungsmöglichkeiten der Geodaten und Geoportale
Uns als Dienstleister wird dadurch erneut sehr bewusst wie heterogen derzeit noch das Geodatenangebot und die Nachfrage auf Anbieter- und Anwenderseite ist. Wir sind sehr darum bemüht, hier auch durch unsere Entwicklungen Überblick zu verschaffen. Solche und ähnliche Informationen wie dieser Projektbericht sind wichtig für unsere tägliche Arbeit. Er gibt uns die Möglichkeit in die Verwaltung, Institution etc. hineinzuschauen und herauszuhören, was wichtig ist. Das kann und soll unsere Entwicklungen vorantreiben. Deswegen hier auch noch einmal der Appell an alle POLYMAP-Anwender: Lassen Sie uns an Ihren Wissen teil haben, so dass wir zu den Lösungen kommen, die den Anforderungen gerecht werden.





